soouu, nachdem wir am Sonntag endlich mal mit unseren families telefoniert haben, nun auch fuer alle anderen ein Update unserer momentanen Lage (geographisch, psychisch, physisch).
Sind vor einer Woche vom Thaisueden ueber BKK (happy revival- we love this town) Richtung Kambodscha getraveled. Schon an der Grenze wurde deutlich, dass hier ein ganz anderes Lueftchen weht. Erst nachdem wir dei Grenzposten ordentlich schmierten durften wir einreisen.
Nach feuchtfroehlicher Busfahrt, die ein "liebeskummernder" Kambodschaner mit reichlich Freibier fuer alle verursachte, quartierte sich die gesamte Busbesetzung in seinem Guesthouse ein- guter Trick also! Egal, wir hatten mal wieder eine coole Gruppe zusammen und machten Siem Reap unsicher...
Die beruehmten Khmer-Tempel von Angkor liessen uns zu sportlicher Hoechstleistung auflaufen: Bereits um 4.30 morgends radelten wir in voelliger Dunkelheit (Dynamo?nope. Strassenlaternen?nope. Schlagloecher?yes.) an den konkurrierenden "Wir lassen uns im Tuk Tuk kutschieren- Faulpelz-Touristen" vorbei, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang die alten Gemaeuer zu bewundern.
Auch wenn die Steine teilweise noch aus dem 9.ten Jh stammen und teilweise sehr baufaellig sind, fuehlten wir uns wie Lara C. und Mr. Jones (Indiiiiiiiiiiiiiie!). Besonders das Licht am Morgen und zum Sonnenuntergang entfuehrte uns in eine alte Welt.
Kambodscha ist ein sehr zwiespaeltiges Land. Einerseits wunderschoen. Kleine, verschlafene Doerfer, wahnsinnig gruen und saftig, heiss und dank ungeteerter Strassen extrem staubig, leckerstes, bodenstaendiges Essen und freundliche Menschen. Zum Anderen die schreckliche Vergangenheit mit den Greueltaten der Khmer Rouge, die in den 70 er Jahren Millionen von Kambodschanern abschlachteten und die aktuelle, grosse Armut, die viele Kinder zum Arbeiten und Betteln zwingt.
Es bricht einem schier das Herz, wenn ein 3-6 jaehriges Kind einen mit schwarzen Kulleraugen anschaut und mit weinerlicher Stimme um ein paar Riel bettelt. Saetze, wie "Soeoer, a wonnaaa gooo ta skuuul"brennen sich uns ins Gedaechtnis ein, wenn klar wird, dass diese Kleinen wohl nie eine Schule von Innen sehen werden.. Aber es gibt auch froehliche Gesichter und die Kiddies sind alle zum Fressen suess. Am Liebsten wuerden wir eins adoptieren!
Nach 3 Tagen in SR gings weiter nach Battambang- the "Ricebowl of Cambodia". Per Motorbike erkundeten wir die malerische, laendliche Gegend (80 Prozent der Bevoelkerung arbeitet als Bauer oder auf Reisfeldern), wanderten mit Kinderguide zur Killingcave. Auf dem Rueckweg bekamen wir per Zufall eine Fuehrung durch eine NGO Schule- solche Projekte lassen darauf hoffen, dass zukuenftige Generationen eine bessere Bildung bekommen.
Seit gestern sind wir nun in der Hauptstadt Phnom Phen. Bericht folgt!!
Wie wir hoeren habt ihr mittlerweile auch nen einigermassen ordentlichen Sommer zu Hause!
Viel Spass beim Grillen-esst ein Wuerschtl fuer uns mit!
Danshi
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