Mittwoch, 30. September 2009
Donnerstag, 24. September 2009
here we are! melbourne!
Keine Ahnung wieviel Uhr es bei euch ist. Wir haben 10 Uhr abends und schreiben euch aus North Melbourne, unserem neuen Heimatbezirk.
Nachdem wir am Montag gut gelandet sind, haben wir uns direkt bei Quan Chan, 22, Malaye, witzig, sarkastisch, sehr hilfsbereit und schwul, eingenistet. Er hat eine dicke, kuschlig weiche Perserkatze adoptiert, die wir Berta nennen und die entweder frisst oder vor dem Ofen abflaetzt.
Unsere schnucklige WG liegt zwar nicht in der hippsten Gegend (erinnert mehr an ein englisches Arbeiterviertel), dafuer ist sie verhaeltnismaessig guenstig und die Tram kutschiert uns in 10 min in die City und in Suburbs wie Fitzroy und Carlton. Wir sind total happy, dass wir endlich mal wieder ein eigenes Schlafzimmer, ein Bad und einen Kuehlschrank besitzen, ausserdem hat Quan einige gute Insider Ratschlaege auf Lager. Abends kochen wir gemeinsam, gehen zum gratis Wein Tasting von Tobi (Freund von Q), der in einem schnieken Lokal arbeitet oder schlafen unser Jetlag weg.
Quan hat eine dicke, kuschlig weiche Perserkatze adoptiert, die wir Berta nennen und die entweder frisst oder vor dem Ofen abflaetzt.
Ausserdem haben wir merkwuerdige Nachbarn, die mit Pfeil und Bogen auf ihre Tuer schiessen, letzte Woche ist ein Betrunkener aus einem der oberen Stockwerke gefallen und lag tot vor Quans Wohnung und unser erstes Australian animal, ein Possum haben wir auch schon gesehen. Es sass gestern vor unserem Eingang und hat sich die Seele rausgekotzt. Quan meinte nur: it s normal, they die all the time...na dann!
Erster Eindruck von Melbourne: Der hiesige,kalendarisch belegte Fruehling fuehlt sich nach 3 Monaten schwuel, heissem Asien arschkalt an. Wir fuehlen uns wie zwei Afrikaner am Nordpol, haben die Heizung auf volle Pulle und vorallem Schirin, die nur ein paar Kleidchen vorweisen kann, muss dringend shoppen gehen...
Sie ist ja inzwischen einiges gewoehnt was Abstriche bei der Garderobe machen angeht, aber die provisorischen Outfits (Binie von Dani, da kein Foen vorhanden, um den nassen 2 Euro Bangkok Haarschnitt zu bedecken, uebler Strickschaal von Quans Schwester, Schlabberpulli, Leggins, Stulpen und Trekkingschuhe(aaaaaahhh), die sie hier gezwungenermassen tragen muss, grenzen langsam an Folter.
Nerdoutfits moegen ja ab und zu ganz cool sein, sind es aber nicht, wenn man sich in einer Fashion Stadt dringend auf einen Job bewerben will und aussieht wie eine Altkleidersammlung.
Wenn ich mir in diesen Tagen eine Sache herbei wuensche, dann ist das ohne Zweifel mein Kleiderschrank und vor allem meine Schuhsammlung.
Die Reiseerfahrung zeigt also: Am Strand, auf dem Land und in Dschungelgegenden gibt es nichts schoeneres, als frei von allen Konsumguetern zu sein, in der Stadt hingegen eher nicht. Zum Glueck ist Melbourne multikulturell, bunt, tolerant und freundlich-wahrscheinlich falle ich gar nicht so sehr auf, wie ich es befuerchte...
Die Woche hat also mal wieder sehr ereignisreich angefangen. Neben Resumes upgraden (wir haben ja schon so viel gekellnert!?) und Jobboersen durchstoebern, erkunden wir natuerlich auch die Stadt und die hat viiiiel zu bieten. Kulturell gesehen gibt es ein schier unendliches Angebot-Anfang Oktober findet erstmal ein 2 woechiges Art Festival statt(juhuu), wer Geld hat, kann nach Lust und Laune shoppen,international Essen gehen und sich verwoehnen lassen.
Vom Gefuehl her erinnert die Stadt an eine Mischung aus Berliner Hinterhoefe, Kaffetrinken am Bodensee, Antwerpen Shops, East London, Herbstspaziergaenge und alte englische Haeuser-ziemlich zum wohlfuehlen finden wir...
Wir hoffen also, dass uns irgend ein Barchef aufnimmt und wir laenger in Melbs verweilen koennen!Und ganz schnell warm soll es wieder werden!!
Uebrigens, wer unsere neuen Handynr. moechte, bitte melden!
Mit gaaaaaaaaanz langen Lulatscharmen umarmen euch vom anderen Ende der Welt eure Danshi
Donnerstag, 17. September 2009
weiterreisen
Oh oh, unsere Zeit in Suedostasien laeuft langsam ab. Am Sonntag Abend fliegen wir nach Melbourne!
Die 3 Monate sind wahnsinnig schnell vergangen und wir verabschieden uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge von diesem Teil der Erde. Einerseits sind wir wahnsinnig gespannt, was uns in Australien Neues erwartet, andererseits ist die Zeit des unbetruebten Geldausgebens erstmal vorbei. Wir muessen uns definitiv nach einem Job umschauen, um unsere geschundene Reisekasse aufzubessern und hoffen darauf, ein Plaetzchen in ner guenstigen WG zu erhaschen...
Unsere letzte Woche haben wir nochmal in vollen Zuegen genossen. Nachdem Phnom Penh uns mit dem Besuch der Killing Fields und des Tuol Sleng Museums ganz schoen nachdenklich gemacht hat und wir uns per Motorbike durch den krassesten Verkehr ever gekaempft haben (no rule is auch ne rule), wo wir mal wieder von den Cops um 10 Dollar geschroepft wurden, waehrend die Cambodians vogelfrei als Geisterfahrer und begeisterte rote Ampel Ueberquerer unterwegs sind (Dani kann jetzt definitiv Roller fahren!), ging es weiter ins leider ziemlich verregnete Kampot und Shianukville (siehe letzter Eintrag).
Das Wetter wurde zum Glueck wieder besser, nachdem wir mit Sack und Pack ueber die Grenze zurueck nach Thailand fuhren. In Trat (Suedostthailand) quartierten wir uns in ein suesses Guesthouse ein, mieteten einen Roller und entschlossen uns mal so richtig back to basics Urlaub zu machen. Gesagt getan. Nur mit einem Daypack bewaffnet (Inhalt 2 Zahnbuersten, Wechseltshirt und Bikini) fuhren wir mit der Faehre auf Koh Chang-Thailands 2 groesste und unsere neue Lieblingsinsel. Bamboohut direkt am Meer, Traumstraende, riesige Sonnendecks und super gutes Essen machten diese Woche zur bisher entspanntesten unserer Reise. Gleich am ersten Abend lernten wir 4 saulustige Englaender kennen, mit denen Kevin Klett vor 2 Monaten Laos bereist hat-so klein ist die Welt.
Dank unverhofftem Sonnenschein und wellenreichem Meer haben wir die Seelen baumeln lassen und die letzten Wochen Revue passieren lassen.
Seit gestern sind wir wieder in Bangkok und bereiten uns auf unsern Weiterflug vor.
Rueckblickend bleibt zu sagen, dass Asien eine magische Kraft hat, die es einem schwer macht, sich zu verabschieden!
Wir melden uns, wenn wir in Down Under sind.
Bis dahin bleibt sauber,
eure Danshi
Die 3 Monate sind wahnsinnig schnell vergangen und wir verabschieden uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge von diesem Teil der Erde. Einerseits sind wir wahnsinnig gespannt, was uns in Australien Neues erwartet, andererseits ist die Zeit des unbetruebten Geldausgebens erstmal vorbei. Wir muessen uns definitiv nach einem Job umschauen, um unsere geschundene Reisekasse aufzubessern und hoffen darauf, ein Plaetzchen in ner guenstigen WG zu erhaschen...
Unsere letzte Woche haben wir nochmal in vollen Zuegen genossen. Nachdem Phnom Penh uns mit dem Besuch der Killing Fields und des Tuol Sleng Museums ganz schoen nachdenklich gemacht hat und wir uns per Motorbike durch den krassesten Verkehr ever gekaempft haben (no rule is auch ne rule), wo wir mal wieder von den Cops um 10 Dollar geschroepft wurden, waehrend die Cambodians vogelfrei als Geisterfahrer und begeisterte rote Ampel Ueberquerer unterwegs sind (Dani kann jetzt definitiv Roller fahren!), ging es weiter ins leider ziemlich verregnete Kampot und Shianukville (siehe letzter Eintrag).
Das Wetter wurde zum Glueck wieder besser, nachdem wir mit Sack und Pack ueber die Grenze zurueck nach Thailand fuhren. In Trat (Suedostthailand) quartierten wir uns in ein suesses Guesthouse ein, mieteten einen Roller und entschlossen uns mal so richtig back to basics Urlaub zu machen. Gesagt getan. Nur mit einem Daypack bewaffnet (Inhalt 2 Zahnbuersten, Wechseltshirt und Bikini) fuhren wir mit der Faehre auf Koh Chang-Thailands 2 groesste und unsere neue Lieblingsinsel. Bamboohut direkt am Meer, Traumstraende, riesige Sonnendecks und super gutes Essen machten diese Woche zur bisher entspanntesten unserer Reise. Gleich am ersten Abend lernten wir 4 saulustige Englaender kennen, mit denen Kevin Klett vor 2 Monaten Laos bereist hat-so klein ist die Welt.
Dank unverhofftem Sonnenschein und wellenreichem Meer haben wir die Seelen baumeln lassen und die letzten Wochen Revue passieren lassen.
Seit gestern sind wir wieder in Bangkok und bereiten uns auf unsern Weiterflug vor.
Rueckblickend bleibt zu sagen, dass Asien eine magische Kraft hat, die es einem schwer macht, sich zu verabschieden!
Wir melden uns, wenn wir in Down Under sind.
Bis dahin bleibt sauber,
eure Danshi
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